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Google und Microsoft werden beschuldigt gegen die DSGVO verstoßen zu haben

Die DSGVO hat viele Unternehmen dazu gezwungen ihre Datenverarbeitungsprozess zu ändern. Einige dieser Unternehmen schlagen jedoch fragwürdige Wege ein weiterhin Daten von Nutzern sammeln zu können. Der norwegische Verbraucherrat (NCC) - der kürzlich Nintendo vorwarf, EU-Kunden auf illegale Weise Erstattungen zu verweigern- behauptet, dass Facebook, Google und Microsoft das Nutzerverhalten beeinflussen und ihre Nutzer auf "unethische" Weise an datenschutzfreundlichen Optionen vorbeiführen.

 

Verstöße gegen die DSGVO

Der Bericht erwähnt aufdringliche Standardeinstellungen und unklare Formulierungen, die den Benutzern eine Illusion der Kontrolle vermitteln und datenschutzfreundliche Optionen verbergen. Ein weiterer Faktor der erwähnt wird ist der Take-It-Or-Leave-It-Ansatz, der die Benutzer dazu zwingt, zwischen der Nichtnutzung des Dienstes oder der Annahme der Bedingungen zu wählen.

Dies schließt auch aktuelle Benutzer des Dienstes ein, die den Verlust der Funktionalität oder sogar die Löschung Ihres Kontos erleben, wenn sie die Datenschutzbedingungen nicht akzeptieren.

Ein Beispiel ist die Facebook-Gesichtserkennung. Wenn ein Nutzer diese Funktion deaktiviert, warnt Facebook, dass Nutzer "diese Technologie nicht nutzen können, wenn ein Fremder Ihr Foto verwendet, um sich als Sie auszugeben". 

Der Bericht beschreibt Google's Datenschutz-Dashboard als verschachtelt, welches "Benutzer daran hindert, die Einstellungen zu ändern, die Kontrolle über die Einstellungen zu übernehmen oder Massen von Daten zu löschen". Microsoft hatte einen positiveren Ausblick und integrierte vor Kurzem die Anforderung an die Benutzer, sich aktiv für oder gegen die Datenerfassung zu entscheiden.

Die drei Unternehmen hatten ähnliche Antworten auf die Berichte, in denen der lange Zeitraum für die Ausarbeitung von Datenschutzrichtlinien und Datenschutzbestimmungen für die DSGVO beschrieben wurde.

Große Technologieunternehmen haben sich monatelang auf die DSGVO vorbereitet. Wie Sie diesem Bericht entnehmen können, verwenden einige jedoch Methoden, die nicht vollständig transparent sind.

Google und Facebook sind stark auf Werbung als Einnahmequelle angewiesen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die beiden Unternehmen versuchen, sich erstmal so an das Thema DSGVO ranzutasten.

 

Erste Klagen gegen Google und Facebook

Google und Facbook fürchten derzeit eine 6,7 Milliarden Pfund Strafe, welche durch eine Klage einer österreichischen Datenschutzgruppe am ersten Tag des Inkrafttretens der DSGVO eingeleitet wurde. Die Gruppe behauptet, dass die Unternehmen nicht genug tun, um die DSGVO zu erfüllen.

Vor wenigen Wochen belastete die Kartellbehörde der EU Google mit einer Strafe von 4,34 Milliarden Euro. Sicherlich werden sie ein leichtes Opfer sein, wenn die EU-Regulierungsbehörden beschließen, DSGVO-Maßnahmen zu prüfen.

Die Zukunft wird zeigen, ob wir sehen werden, wie größere Unternehmen die Art und Weise ändern, wie sie ihr Geschäft führen.

Die Leitz Cloud hat sich schon lange vor dem 25. Mai auf die DSGVO vorbereitet.  Wir hosten alle Kundendaten auf unseren eigenen Servern und wir stellen sicher, dass Ihre Daten sicher und privat bleiben.

Sources: Reuters, The Inquirer, Silicon